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Artikel: Theater 2009 "Pension Schaller" Endbericht
Theater 2009 "Pension Schaller"
Der letzte Vorhang fällt für Alois Höldl
Emotionaler Schlussakt beim Theaterensemble Vilsheim – Heimatabend zu 60-jährigen Vereinsjubiläum
Vilsheim. Am vergangenen Sonntag war es so weit. Die letzte Vorstellung der aktuellen Inszenierung „Pension Schaller“ ging vorüber - und damit auch eine ganz besondere Laienspielkarriere von Alois Höldl. Das „Urviech“ sagte leise Servus und sowohl auf der Bühne als auch im Zuschauerraum machte sich Schwermut breit. Mit einem guten Besucherergebnis endete die diesjährige Spielzeit zum 60- jährigen Vereinsjubiläum des Trachtenverein Vilsheim. So konnten die seit Jahren gestiegenen Zuschauerzahlen wieder bestätigt werden. Zum Gelingen trug unter anderem die Stückauswahl bei. Bei der Festlegung legen die Vilsheimer größten Wert auf Ausgewogenheit. Mal zeigt das Bühnenbild ein Versteck eines Räubers im Wald, einen Blumenstand am Viktualienmarkt oder wie in diesem Jahr ein Cafe einer Pension im Jahre 1910. Auch vom Genre wird viel Wert auf Abwechslung gelegt. So will man sich bewusst vom typischen Klischee eines Bauerntheaters entfernen. Mit der Inszenierung des bekannten Bühnenstücks „Pension Schaller“ wagte sich die Theatergruppe des Heimat- und Volkstrachten Erhaltungsvereins „Dö zünftigen Vilstaler“ bewusst an eine neue Herausforderung. Das Werk der Schriftsteller Dieter Fischer und Tobias Siebert wurde in der Landeshauptstadt bereits vom Komödienstadl aufgeführt und gilt als eines der meist gespielten Stücke in Bayern. Auf Requisiten wie Kostüme oder Bühneneinrichtung wir seit jeher viel Augenmerk gelegt. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung aller Ensemblemitglieder kann somit das kritische Publikum ein übers andere Mal überzeugt werden. Für ein authentisches Bühnenbild trug heuer sicherlich das vereinseigene Heimatmuseum bei, das die Trachtler seit mehr als zehn Jahren ständig erweitern und instandhalten. Bei den Kostümen half zusätzlich der umfangreiche Theaterfundus des Bezirk Niederbayern aus. Dieser kann von allen Laienspielruppen in Niederbayern kostenlos genutzt werden und stellt somit einen Teil der staatlichen Kulturförderung dar. Ein wichtiger Ansatz wird es in den nächsten Jahren sein den eigenen Fundus auszubauen. Dabei erhofft sich der Verein kulturelle Fördermittel auch von der Gemeinde. Ziel der monatelangen Proben und Bühnenbauten ist dennoch der Applaus der Besucher. Auch bei Laienspielern, die schon mehrere Jahrzehnte auf der Bühne standen, ist der Erfolg von der Gunst des Publikums abhängig. Seit längerem ist dabei festzustellen, dass der typische Besucher nicht unbedingt in Vilsheim zu suchen ist. Zahlreiche Stammgäste zieht es vom Umland zu den Bühnenkünstlern ins Vilstal. Doch für einen schloss sich der Vorhang das allerletzte Mal. Ehrenvorstand und „Urviech vom Dienst“ Alois Höldl verabschiedete sich für immer von der Bühne. Weit über 40 Jahre stand Höldl auf den „Brettern die die Welt bedeuten“ und dies nicht selten mit der Hauptrolle. Dazu gehörten Paraderollen in „Die falsche Katz“ (1986), „Die drei Eisbären“ (1991) oder „Der verkaufte Großvater (1995). Höldl war mit ganzem Herzen dem Theaterspielen verbunden und opferte seine Freizeit auch zum Bühnen- oder Kulissenbauen. Nach seinem letzten Auftritt wurde Höldl mit Rosen von seiner Theatergruppe überrascht und Spielleiter Ingo Deutinger überreichte Höldl im Namen aller Ensemblemitglieder ein gerahmtes Portrait im Kostüm seiner allerletzten Rolle des „Oberst von Schlag“. „Alois, für Dich ist immer ein Platzerl hinter der Bühne frei“ lautete einstimmig die Meinung der Schauspielerkollegen. Die Theateraufführung war nur der Auftakt eines aktiven und ereignisreichen Jubiläumsjahres zum 60-jährigen Bestehen des Heimat-und Volkstrachten Erhaltungsvereins „Dö zünftigen Vilstaler“. Bereits am Samsatg, den 25. April veranstaltet der Verein um Trachtlervorstand Johann Voitenleitner einen zünftigen Heimatabend. Dazu sind neben der ganzen Bevölkerung auch alle Gemeindevereine und Trachtenvereine der ARGE Landshut eingeladen. Das Fest beginnt bereits um 16:30 Uhr mit einem Standkonzert vor dem vereinseigenen „Trachtlerhäusl“ am Bauhofgelände. Um 18:00 Uhr wird dem Jubelverein der kirchliche Segen erteilt und ab 20:00 Uhr startet im Saal des Gasthofs Stadler ein großer Heimatabend mit der „Geisenhausner Stubenmusi“, den „Eicherloher Plattlern“ und der „ARGE Tanzgruppe“. Der Eintritt zu diesem sicherlich stimmungsvollen Abend ist gratis.
Copyright © 2006-2016, Heimat- und Volkstrachtenerhaltungsverein "Dö zünftigen Vilstaler" e.V.
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